Gesunde Ernährung senkt das Depressionsrisiko
Um dieser Krankheit vorzubeugen, sollte man stets reichlich Fisch, Gemüse und Obst zu sich nehmen.
London. Das Ergebnis einer Studie, das mit der jüngsten Ausgabe der „British Journal for Psychiatry“ veröffentlicht wurde, ist die Erkenntnis, dass falsche Ernährung zu Depressionen führen kann. In der heutigen Zeit ernähren sich sehr viele von Lebensmittel die industriell verarbeitet wurden und zudem enorm fettreich sind. Dies erhöhe das Risiko, an einer Depression zu erkranken. Um diesem zu entgehen, sei es wichtig, dass an sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähre.
Für dieses Ergebnis wurden die Daten von circa 3.500 Londoner Beamten die sich im mittleren Alter befanden, von Forschern des University College London, ausgewertet. Sie Teilnehmer bestanden aus zwei Kategorien. Die Einen ernährten sich gern von fettreichen Milchprodukten, gesüßten Desserts, verarbeitetem Fisch und Frittiertem, die Anderen bevorzugten ausgewogene Kost, die viel frischen Fisch, Gemüse und Obst beinhaltete.
Das Risiko ist bis zu 58 Prozent höher
Die Fakten sprechen für sich. Liebhaber der schnellen Küche hatten ein 58 Prozent höheres Risiko an Depressionen zu erkranken als die Teilnehmer die sich bewusst ernährten, bei den hingegen betrug das Risiko lediglich 26 Prozent. Das Ausfüllen eines umfangreichen Fragebogens, der den Gemütszustand und die Ernährungsgewohnheiten der Staatsbediensteten abfragte, wurde vor Beginn der Studie verlangt.
