Das EU-Schulobstprogramm: Warum ist es so wichtig?
03.11.2009, Bonn. Bundesernährungsministerin Ilse Aigner sagte heute in Berlin: „ Demnächst werden sich am EU-Schulobstprogramm, drei weitere Länder, nämlich Bremen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein beteiligen, um in die Zukunft unserer Kinder zu investieren. Schließlich sei für Gesundheit, Fitness und Lernfähigkeit eine Grundvoraussetzung, dass man sich ordentlich ernähre. Als wichtiger Grundstein gelte es, die Kinder schon von Klein auf an eine ausgewogene Ernährung, in der ein wichtiger Bestandteil Gemüse und Obst sind, heranzuführen, damit dieser gesunde Ernährungsstil auch für das gesamte Leben weitergeführt wird.
Wie Bundesministerin Aigner mitteilte, stelle die EU Deutschland rund 20 Millionen Euro zur Verfügung, damit das Schulobstprogramm im Schuljahr 2009/2010 durchgeführt werden kann. Die Verwendung dieser Steuermittel müsste einer gewissen Kontrolle unterliegen. Wie die EU formulierte, entsprächen in allen Mitgliedsstaaten, die Anforderungen in Kontrolle und Durchführung dieses Programms ähnlich derer, die der Agrarförderung dienen. „Dass hiermit auf die Länder einiges zukommt, weiß ich. Mit dem Pilotprojekt, das von meinem Haus aus finanziert wurde, den Ergebnissen, die inzwischen vorliegen und der wichtigen Koordination, welche durch das Bundesministerium stattfindet und bei der zur Unterstützung dieser Länder, der Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern bei dieser wichtigen Aufgabe hilft“, sagte Aigner. Sie sei sich sicher, dass von den Ländern tragfähige Lösungen entwickelt werden, welche mit der beteiligten Wirtschaft zusammen erarbeitet werden können.
